Angaben zum Autor

Name: Gerhard Mörke
Geburtsdatum: 21.12.1950
Geburtsort: Schleiz
Dienstgrad: Hauptkommissar


Die Biographie von Gerhard Mörke beinhaltet eine typische DDR - Karriere. 1967 schloß er die Schule mit der 10. Klasse der POS ab und erlernte den Beruf des Maurers. Von 1969 bis 1972 absolvierte er seinen Wehrdienst als "Soldat auf Zeit" bei der NVA/Grenze.
Am 01. Juli 1973 nahm er seinen Dienst bei der Deutschen Volkspolizei auf. Von 1975 bis 1977 besuchte Mörke die Offiziersschule Aschersleben und schloß diese Fachschule als "Offizier der mittleren Laufbahn der Organe des Ministeriums des Innern" und als Staatswissenschaftler ab.
Im September 1977 begann er seine Tätigkeit als Operativer Diensthabender (ODH) im VPKA Schleiz im Rang eines Unterleutnants und versah diese dort zuletzt als Hauptmann bis 1990. Nach der Wende wurde er als Hauptkommissar in die Thüringer Landespolizei übernommen und versah im Jahre 1991 kurzfristig die Tätigkeit als Dienstgruppenleiter (DGL) in der Polizeiinspektion Schleiz. Noch im gleichen Jahr übernahm er den Dienstposten eines Polizeiführers vom Dienst in der Einsatzzentrale der Polizeidirektion Saalfeld.
Gerhard Mörke war einer der Mitbegründer der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Thüringen und wurde in den verschiedensten Gremien der Gewerkschaft und von Personalräten tätig.
1997 und 2002 wurde er jeweils als Schriftführer in den Geschäftsführenden Landesbezirksvorstand Thüringen der GdP gewählt. Seit 1998 ist der Hauptkommissar für die Tätigkeit eines Mitglieds des örtlichen Personalrates der PD Saalfeld freigestellt.
Mörke hat seit der Wende eine Vielzahl von Beiträgen über die Lebensverhältnisse der vergangenen Volkspolizei und der Thüringer Landespolizei veröffentlicht. Nicht immer stieß er in der längst wieder verknöcherten Polizeihierarchie mit seinen Schriften auf Gegenliebe. In einem Fall wurde er zum Innenminister bestellt und in zwei weiteren Fällen gegen ihn wegen einzelner Veröffentlichungen Strafverfahren eingeleitet. Diese wurden durch die Staatsanwaltschaft eingestellt bzw. die "Strohmänner" der Anzeigen auf den Weg der Privatklage verwiesen. Für eine Weiterführung des Geschehens verließ die Denunzianten der Mut. Sie ließen die Frist zur Fortführung der Klage verstreichen.
Gerhard Mörke publizierte 1999 und 2000 die Teile I und II der Publikationsreihe "Von der Volkspolizei zur Thüringer Landespolizei" als deren III. Teil das vorliegende Buch nunmehr herausgegeben wird.


Auch die Vertreter des Thüringer Innenministeriums äußern sich über den Autor:


"Um die Tätigkeit des Gerhard Mörke von Anfang an in`s rechte Licht zu setzen, darf einführend auf folgende typische und entlarvende Begebenheit hingewiesen werden:"

"Zu Herrn Mörke soll nur abschließend mitgeteilt werden, dass dieser versucht, in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Örtlichen Personalrates und des GLBV Thüringen der GdP (Gewerkschaft der Polizei) über unsere oberste Dienstbehörde Druck auf uns auszuüben."

Lesen Sie hierzu den Beitrag aus der GdP-Zeitschrift "Die Denunzianten"